Betriebssicherheitsverordnung

Die „Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Verwendung von Arbeitsmitteln“, kurz Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) genannt, regelt in Deutschland alle Fragen rund um Arbeitsmittel.

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Sicherheit muss klar und einfach geregelt sein

Die „Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Verwendung von Arbeitsmitteln“, kurz Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) genannt, regelt in Deutschland alle Fragen rund um Arbeitsmittel. Dabei stehen Fragen der Bereitstellung durch den Arbeitgeber, Benutzung durch die Arbeitnehmer sowie den Betrieb so genannter überwachungsbedürftiger Anlagen im Vordergrund. Unter letzterem Begriff werden alle Anlage zusammengefasst, welche spezielle Gefahren bergen. Dazu zählen Absturz, Brand, Druck oder Explosionen.

Im Jahr 2015 wurde die Betriebssicherheitsverordnung umfassend überarbeitet. Mit der Novelle soll einerseits eine Vereinfachung der Regeln erreicht werden, andererseits klare rechtliche Regelungen geschaffen sowie der Schutz der Beschäftigten verbessert werden.

Eine Besonderheit der Neuerung ist, dass die Bezeichnungen vereinheitlicht wurden. Vorher war die Sprachregelung, dass im Zusammenhang mit Aufzugsanlagen vom Betreiber die Rede war. Der Betreiber wurde als diejenige Person (natürlich oder juristisch) definiert, welche der Inhaber der Immobilie ist und damit für den Betrieb des Aufzugs verantwortlich zeichnet. Mit der Überarbeitung der Verordnung ist jetzt einheitlich von Arbeitgeber oder Verwender die Rede.

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Für Aufzugsbetreiber bedeutet das: Sie sind für die Sicherheit der Anlage verantwortlich, auch wenn sie nicht im engeren Sinne der Arbeitgeber der Nutzer des Aufzuges sind. Der Aufzug wird, analog zu anderen Maschinen und technische Vorrichtungen, als Arbeitsmittel definiert, für dessen Sicherheit der Arbeitgeber Sorge zu tragen hat.

Wichtigste Neuerungen in der aktuellen Fassung sind:

  • Einführung einer zweijährigen Prüffrist für Aufzugsanlagen
  • Gefährdungsbeurteilung muss für alle überwachungsbedürftigen Anlagen durchgeführt werden (also auch Aufzüge)
  • konkrete Prüfvorschriften wurden festgelegt, u.a. Vorschrift einer sichtbaren Prüfplakette

Neben den allgemeinen Regelungen aus der Betriebssicherheitsverordnung gelten die Technischen Regeln der Betriebssicherheit, auf welche die Verordnung ausdrücklich verweist. Diese Regeln werden dem technischen Stand der Dinge fortlaufend angepasst und sind somit häufig Aktualisierungen unterworfen. Zusammen ergeben BetrSichV und TRBS die Betreiberpflichten, welche für Aufzugsanlagen gelten.

Simplifa hat alles im Blick

Als Experten für Aufzugstechnik sind wir über die laufenden Änderungen an den Vorschriften für Aufzugsbetreiber informiert. In Zusammenarbeit mit Betreibern und Serviceunternehmen entwickeln wir eine Strategie, die bestehenden Aufzüge nach den geltenden Regeln zu betreiben und eventuell notwendigen Anpassungen zu planen. Hierzu eigenen sich z.B. die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung oder eines technischen Zustandsberichtes. Diese Leistungen bieten wir Ihnen gern an. So sind Sie immer auf der sicheren Seite und haben zudem einen Überblick, welche Maßnahmen notwendig sind – und welche nicht.

Ihre Vorteile

  • volle Übersicht über aktuell geltende Vorschriften ohne zusätzlichen Aufwand
  • Sicherheit, dass aktuelle Standards erfüllt werden
  • technisches Know-How zur Umsetzung neuer Bestimmungen
  • persönlicher Ansprechpartner