Notfallplan

In der neuesten Fassung sieht die Betriebssicherungsverordnung vor, dass für Aufzugsanlagen ein Notfallplan vorliegt. Und das ist auch gut so. 

Wie für den Notfall gesorgt werden muss

Der Notfallplan ist ein Schriftstück, das alle wichtigen Informationen zur Aufzugsanlage auf einen Blick bieten soll. Das ist in der neuesten Fassung der Betriebssicherungsverordnung gesetzlich vorgeschrieben. Also nicht unwichtig zu erwähnen, dass diesem Plan eine wichtige Rolle in der Organisation bei Notfällen zukommt (siehe auch Notfallbefreiungsanleitung). 

Die Informationen, die im Notfallplan ausgewiesen werden, sind im Einzelnen: 

  • Standort der Aufzugsanlage
  • Anschrift und Telefonnummer des Betreibers (im Wortlaut der BetrSichV „Arbeitgeber“)
  • Namen und Telefonnummern der Beauftragten Personen 
  • Name des Service-Unternehmens
  • Name und Telefonnummer des Notbefreiungsdienstes bzw. der für die Befreiung zuständigen Personen
  • Name und Telefonnummer der zuständigen Ersthelfer (im Zweifel Notarzt oder Feuerwehr)
  • Standort der Notbefreiungsanleitung

Je nachdem, auf welche Art Notrufe an der Anlage ausgelöst werden, bestehen unterschiedliche Anforderung an den Aufbewahrungort des Notfallplans. Verfügt der Aufzug über ein Zwei-Wege-Kommunikationssystem, können also eingeschlossene Personen über eine Sprechanlage mit der Notrufleitstelle in Kontakt treten, ist es nicht notwendig, den Notfallplan an der Aufzugsanlage zur Verfügung zu stellen. Die Betriebssicherheitsverordnung sieht vor, dass die Notrufleitstelle Zugriff auf den Plan hat. Dabei muss die Aktualität der Informationen durch den Betreiber jedoch stets gewährleistet werden.

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Bei einer internen Aufschaltung oder Notrufzentrale muss der Notfallplan auch dort aufbewahrt werden. Eine zentrale Notrufleitstelle muss zudem Zugriff auf die Informationen haben.

Verfügt die Aufzugsanlage noch nicht über ein Notrufsystem, sondern zeigt Personeneinschlüsse durch akustische Signal an, muss der Notfallplan in der Nähe der Anlage auffindbar sein, damit die richtigen Maßnahmen innerhalb der gesetzlich vorgegebenen Frist eingeleitet werden können. Spätestens nach 30 Minuten muss die Personenbefreiung vor Ort eingeleitet werden, weshalb ein reibungsloser Ablauf von großer Bedeutung ist.

Simplifa hat auch für Ihren Notfall einen Plan

Auch für den – mit einem optimalen Aufzugsmanagement unwahrscheinlichen – Notfall, dass der Aufzug stecken geblieben ist, haben Sie den richtigen Partner an Ihrer Seite. Sie erhalten Unterstützung bei der Erstellung eines Notfallplans. Sollten Sie bereits über eine Notbefreiungsanleitung verfügen überprüfen wir, ob die richtigen Stellen im Notrufprozess informiert werden und mit den richtigen Mitteln ausgestattet sind. Zudem halten wir die Informationen aktuell und entlasten Sie von dieser bürokratischen Aufgabe.

Vorteile eines ordnungsgemäßen Notfallplans

  • Notfallzentrale ist genauestens informiert
  • Bestmögliche Versorgung bei Notfällen jeder Art
  • Sicherheit für Betreiber und Nutzer des Aufzugs
  • Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben

Download Notfallplan Vorlage

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