Gefährdungsbeurteilung

Die Betriebssicherheitsverordnung schreibt vor, dass für jede Aufzugsanlage eine Gefährdungsbeurteilung vorliegen muss. Damit verpflichtet der Gesetzgeber alle Betreiber, die Sicherheit des Betriebes besonders im Auge zu haben.

Gefahren und Gefährdungen lassen sich richtig einschätzen

Die Betriebssicherheitsverordnung schreibt vor, dass für jede Aufzugsanlage eine Gefährdungsbeurteilung vorliegen muss. Damit verpflichtet der Gesetzgeber alle Betreiber, die Sicherheit des Betriebes besonders im Auge zu haben.

Bei der Gefährdungsbeurteilung wird jede einzelne Aufzugsanlage auf die spezifischen Eigenschaften hin untersucht. Weil jeder Aufzug in einer speziellen Umgebung eingesetzt ist, müssen die spezifischen Umstände der Umgebung bei der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt werden. Dabei stehen insbesondere die Faktoren im Fokus, welche einen sicheren Betrieb des Aufzugs verhindern.

Die Arten unterscheidet man wie folgt: 

  • mechanisch
  • elektrisch
  • biologisch
  • physikalisch

Es werden demnach nicht isolierte Kontakte wie scharfe Grate an der Aufzugtür, Explosionsgefahr durch im Gebäude gelagerte bzw. transportierte Stoffe und ähnliche Faktoren in die Beurteilung mit aufgenommen.

Die jeweilige Gefährdung wird durch eine Aufstellung in einer Tabelle dargestellt und anhand ihrer Dringlichkeit markiert. Anhand dieser Übersicht werden Maßnahmen zur Gefährdungsbeseitigung abgeleitet. Dies erfolgt meist nach dem so genannten TOP-Prinzip: Es besagt, dass Gefährdungen auf technischer, organisatorischer oder personeller Ebene liegen und an dieser Stelle auch abgestellt werden können.

Die Gefährdungsbeurteilung ist demnach ein wichtiges Dokument für den Betreiber. So kann er nachweisen, dass er den Betrieb des Aufzuges nach Maßgabe der optimalen Sicherheit organisiert und die notwendigen Maßnahmen getroffen hat. Die Betriebssicherheitsordnung legt außerdem fest, dass die Gefährdungsbeurteilung schon vor der Beschaffung der Arbeitsmittel stattfinden soll. Idealerweise wird somit keine Aufzugsanlage in einem Gebäude installiert, das dafür nicht geeignet ist.

Eine Gefährdungsbeurteilung muss regelmäßig aktualisiert werden. In der Praxis bedeutet das ein Intervall von ca. fünf Jahren, insofern sich nichts an den Voraussetzungen geändert hat. Ändert sich z.B. das Klientel im Objekt oder werden bauliche Veränderungen getroffen, muss die Gefährdungsbeurteilung aktualisiert werden. Nur so kann sichergegangen werden, dass weiterhin alle wichtigen Vorkehrungen getroffen sind, um die Anlage nach aktuellen Sicherheitsstandards zu betreiben. Die Gefährdungsbeurteilung ersetzt in der aktuellen Version der BetrSichV die Sicherheitstechnische Überprüfung. Diese muss damit nicht mehr gesondert durchgeführt werden.

Simplifa führt Gefährdungsbeurteilungen durch

Als Teil unseres Angebots führen wir deutschlandweit Gefährdungsbeurteilungen durch und organisieren den optimalen Ablauf der Vorgänge rund um die Aufzugsanlage. Insbesondere, wenn die Betriebssicherungsverordnung aktualisiert wird und sich daraus neue Verpflichtungen für die Betreiber ergeben, steht Simplifa Ihnen zur Seite. Wir informieren Sie, wenn die Normen und Gesetze ein Handeln erfordern und empfehlen Ihnen Vorgehensweisen, die sich in der Praxis bewährt haben. Mit unseren Partnern geben wir Ihnen das erforderliche Know-How an die Hand, um immer optimale Sicherheit bieten zu können.

Auf Basis der Gefährdungsbeurteilung können wir gemeinsam mit Betreibern und Wartungsfirmen die erforderlichen Maßnahmen besprechen und planen.

Ihre Vorteile durch Simplifa

  • Kenntnis über aktuellen Stand der Sicherheitsbestimmungen
  • starke Partner im Bereich der Aufzugstechnik
  • wenig Aufwand in der Organisation
  • Sicherheit des Aufzugs
  • neutrale und objektive Beratung und Gefährdungsbeurteilung